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Preiss-Daimler-Biografie auf der Leipziger Buchmesse
Heinz-Jürgen Preiss-Daimler kann auf große Erfolge zurückblicken. Seine „P-D Group Germany“ ist ein weltweit agierender Konzern mit derzeit fast 7.000 Mitarbeitern und über 700 Millionen Euro Jahresumsatz. Die spannende Lebensgeschichte des Unternehmers, der in den 60er-Jahren mit seinem Schwiegervater, einem Hausschlachter, über die Dörfer fuhr und 1971 seine erste Firma gründete, hat Christian Vogeler, Chefredakteur von standort-agentur.de, aufgeschrieben. Im März 2011 erscheint die Biografie im Mitteldeutschen Verlag und wird während der Leipziger Buchmesse auf einem Sonderstand präsentiert.


Buchmesse

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JÜRGEN PREISS-DAIMLER – Ein Leben für den Aufbau Ost
Erinnerungen, 224 S., mit zahlr. s/w-Abb.
ISBN 978-3-89812-804-9
19,90 € · sFr 34,70; ET: März 2011



Bucheinband

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LEIPZIG/BITTERFELD/MZ.
Der Startschuss zur Leipziger Buchmesse fällt Punkt 10 Uhr, und die Leseenthusiasten strömen in Scharen durch die Drehkreuze der Neuen Messe. Viele halten zur Orientierung Grundrisse des Komplexes in den Händen, denn die 2 150 Aussteller aus 35 Ländern verteilen sich hier auf 67 000 Quadratmeter. Da braucht es Übersicht. Doch sucht man nach den Anhalt-Bitterfelder Autoren Marion Lange, Jürgen Preiss-Daimler, Peter Hoffmann, Lutz O. Heinrich oder Harald Kriegler so hat man Glück, denn der Ausstellungskatalog weist deren Verlage allesamt in Halle 3 aus.

Auch die neue Fruchtbringende Gesellschaft zu Köthen / Anhalt ist durch Wolfgang Hildebrandt vertreten. "Wir kämpfen auch hier auf der Buchmesse um den Erhalt der deutschen Sprache", sagt das Vorstandsmitglied und verweist auf mehreres. So will man dem "Denglischen" - also der Vermengung von deutschen und englischen Begriffen - Einhalt gebieten, aber auch auf die Zeitung "Deutsche Sprachwelt" aufmerksam machen. Dazu benötigt es viel Hartnäckigkeit, denn Menschenmassen schieben sich an dem kleinen Stand vorbei. "Man muss die Besucher hier direkt ansprechen, sonst hat man keine Chance", sagt er.

Dass ist bei Jürgen Preiss-Daimler etwas anders. Soeben hat er seine Erinnerungen "Ein Leben für den Aufbau Ost" im Mitteldeutschen Verlag herausgebracht. Über dieses Thema kommt man - gerade in Leipzig - schnell mit Interessierten ins Gespräch. Zumal Preiss-Daimler, der ursprünglich aus den alten Bundesländern stammt, seit 1976 in der DDR als Bauunternehmer tätig war und nach 1990 die "Ostgeschichte" mitgestaltete. "Ich kannte die Mentalität - das war ein Vorteil", sagt er. Schaut man in sein Buch - das die chronologische Wiedergabe mit persönlichen Erinnerungen anreichert - so ist es vor allem das Kapitel "Der Chemiepark Bitterfeld" auf das er immer wieder zu sprechen kommt. "Bei meiner Antrittsrede Anfang Februar 2001 vor über 200 Ansiedlern im Chemiepark habe ich versprochen, aus dieser ehemaligen Industriebrache tatsächlich einen blühenden, grünen Chemiepark zu machen. Daran habe ich mich gehalten", schreibt er.

Diesen regionalen Wandel dokumentiert - wenn man so will - auch Marion Lange in ihren Büchern. Die Mühlbeckerin arbeitet bereits an ihrem neunten Buch. Neben Tier- und regionalen Heimatgeschichten bringt sie beim Verlag "Edition Freiberg" auch Kinderbücher heraus. Und so kann man auf der Buchmesse "Mickey Möwe auf Entdeckungsreise" nicht nur lesen, sondern auch hören, denn Marion Lange liest diese Begebenheit in der "Lesebude" vor Kindern und Jugendlichen. Dabei erzählt sie die Geschichte von einer Möwe, die von Usedom nach Afrika fliegen will, auf dem Bitterfelder Marktplatz landet und durch die Taube Antonia die Goitzsche kennen lernt. "Vor Kindern diese Geschichte zu lesen, ist besonders spannend, da sie sehr kritisch sind und sofort sagen, was sie denken", meint die Autorin, die sich während der Lesung sichtlich wohl fühlt. "Die Buchmesse ist für Schriftsteller der Höhepunkt des Jahres. Man trifft alte Bekannte und lernt neue Autoren kennen. Ich fühle mich hier einfach wohl."

Das geht auch Peter Hoffmann so. Obwohl der Friedersdorfer Autor zum ersten Mal auf der Buchmesse ist, steuert er zwischen den vielen Ständen gezielt den Verlag "Edition Winterwork" an. Hier ist jüngst sein neues Buch "Wen der Hafer sticht" erschienen. Nun will Hoffmann das Werk der Öffentlichkeit präsentieren. "Trotz der Hektik und Wuselei ist das für mich hier ein Ruhepunkt", sagt er. Das bestätigt auch der Muldensteiner Autor Lutz O. Heinrich, der Peter Hoffmann begleitet. Bis zur Lesung bleibt aber noch ein wenig Zeit, die beide nutzen, um sich bei anderen Verlagen umzuschauen.

14 Uhr ist es dann soweit. "Ich weiß vorher nie, wie mein erster Satz lautet", sagt Hoffmann. Doch schnell merke man bei einer Lesung, ob der Funke überspringe. Aber dies könne man auch ein wenig lenken. "Ich lese kurze Geschichten, so dass jeder einsteigen kann", verrät er. Zudem hat er sein Buch so präpariert, dass er je nach Situation an eine lustige oder auch ernste Stellen blättern kann. "Wenn man anfängt zu suchen, zerstört das die Atmosphäre", weiß Hoffmann, der nichts dem Zufall überlässt. Nach einer halben Stunde ist die Rechnung dann aufgegangen. "Ich habe hier literarisch das herübergebracht, was ich sagen wollte", lautet sein Buchmessefazit.


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